Biliodigestive Anastomose / Umleitung des Gallenganges
 
 
 

 

 

 

 

   
Die Gallenblase sammelt die von der Leber produzierte Gallenflüssigkeit und gibt diese bei Nahrungsaufnahme über den Gallengang in den Zwölffingerdarm (oberer Dünndarm) ab. Die Gallenflüssigkeit dient vor allem der Verdauung (von beispielsweise Fetten) und der Ausscheidung von Abfallprodukten.
 
Was geschieht während der Operation?
Wenn der Gallengang soweit eingeengt ist (z.B. durch Tumoren, Entzündung, Verletzung), dass die Gallenflüssigkeit nicht mehr frei in den Zwölffingerdarm ablaufen kann.
 
Wann ist diese Operation notwendig?
Wenn der Gallengang soweit eingeengt ist (z.B. durch Tumoren, Entzündung, Verletzung), dass die Gallenflüssigkeit nicht mehr frei in den Zwölffingerdarm ablaufen kann.
 
Welche Voruntersuchungen sind notwendig?
Neben den üblichen Voruntersuchungen (EKG, Röntgenaufnahme der Lunge), eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) des Bauches, eine Laboruntersuchung des Blutes, evtl. eine Röntgendarstellung der Gallenwege mit Kontrastmittel (sog. ERCP), selten auch eine Schnittbilddarstellung (Computer- oder Kernspintomografie).
 
Welche Nachuntersuchungen sind notwendig?
Nach der Operation muss bei komplikationslosem Verlauf lediglich eine Laboruntersuchung des Blutes erfolgen.
 
Welche Nachsorge muss durchgeführt werden?
Eine Nachsorge muss nur bei bösartigen Tumoren der Gallenblase durchgeführt werden: Ultraschall, Blutuntersuchungen, Schnittbilddiagnostik (Computer- oder Kernspintomografie), Röntgenaufnahme der Lunge.